Geschrieben am

blog

Beobachtungen vom Pflanzstandort Ertveldpolder Den Bosch

Am 27. Mai 2026 wurde die als Avans-bos bekannte Pflanzstelle (der 2021 und 2023 gepflanzte Abschnitt) besichtigt. Die Gesamtbewertung ergab, dass eine beträchtliche Anzahl der gepflanzten Bäume gut etabliert war. Europäische Esche (Fraxinus excelsior), Hundsrose (Rosa canina), Weidenarten (Salix spp.) und Weißdorn (Crataegus monogyna) wuchsen stark und etablierten sich auf der gesamten Fläche. Auf dem gesamten Gelände waren verschiedene Arten von Unterholz zu finden, darunter Brombeeren, Disteln und Gräser, wobei die Höhe der Vegetation zwischen etwa 100 cm und 159 cm lag. Während einige Bäume weit voneinander entfernt zu stehen schienen, fielen viele durch ihre relative Höhe auf, die oft über die umgebende Vegetation hinausragte. Einige Bereiche wiesen jedoch eine geringere Dichte an etablierten Bäumen auf.

Auf dem gesamten Gelände wurde eine rege Bestäuberaktivität beobachtet, insbesondere bei der Hundsrose (Rosa canina), was darauf hindeutet, dass die entstehenden Wälder wertvolle Lebensraumressourcen bieten. Darüber hinaus wurde die Spindel (Euonymus europaeus) Sträucher, die vom Gespinst der Spindelhermelin-Raupe befallen waren, zeigten Anzeichen der Erholung mit dem Nachwachsen neuer Blätter.

Der Standort beherbergt nach wie vor eine große Vielfalt gedeihender Arten, unter anderem:

  • Schwarzerle (Alnus glutinosa)

  • Weidenarten (Salix spp.)

  • Vogelkirsche (Prunus padus)

  • Gemeiner Weißdorn (Crataegus monogyna)

  • Spindel (Euonymus europaeus)

  • Guelder rose (Viburnum opulus)

  • Hundsrose (Rosa canina)

  • Schlehdorn (Prunus spinosa)

  • Europäische Esche (Fraxinus excelsior)

In dem 2021 gepflanzten Abschnitt sind die Bäume höher und die Baumkronenstruktur ist dichter als in den später gepflanzten Bereichen. Dieser Unterschied ist wahrscheinlich auf die stärkere Etablierung und das anhaltende Wachstum der ursprünglichen Bepflanzung zurückzuführen. Im Gegensatz dazu wurden die neueren Abschnitte neu bepflanzt, um Verluste zu ersetzen, was sich in einer geringeren Baumdichte und einer kleineren durchschnittlichen Baumgröße widerspiegelt. In den kommenden Jahren wird eine kontinuierliche Überwachung wichtig sein, um zu beurteilen, wie sich diese neu bepflanzten Gebiete wieder etablieren.