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Einblicke vom Pflanzstandort Ertveldpolder den Bosch

Ein kürzlich durchgeführter Überwachungsbesuch in der Avansbos-Pflanzstelle in den Niederlanden bot Einblicke in den Fortschritt der vielfältigen Flora und Fauna. Der Standort zeichnet sich durch eine Mischung aus gepflanzten Arten aus, darunter Viburnum opulus, Ulmus laevis und Salix spp. Ein positives Zeichen für ökologische Aktivität war die bemerkenswerte Verjüngung von Birke und Acer campestre in dem Gebiet. Die Beobachtungen zeigten auch Spuren von Bibern und Rehen, die das Gebiet z. B. als Unterschlupf nutzten, wobei es keine eindeutigen Anzeichen für Verbiss oder Abholzung der Bäume gab. Außerdem wurden auf Euonymus europaeus und Crataegus monogyna Marienkäfer (Vanessa cardui), Papierwespen (Polistes biglumis) und Gespinstmotten (Yponomeuta cagnagella) beobachtet, was auf eine natürliche Insektenaktivität im Ökosystem hinweist. An Euonymus europaeus wurden Fraß- und Verbissschäden beobachtet; nach dem Raupenfraß und der Verpuppung dürfte sich das Laub jedoch regenerieren und die langfristige Gesundheit des Baumes nicht beeinträchtigen. Während einige wenige Bäume als abgestorben gemeldet wurden, schien der allgemeine Gesundheitszustand der gepflanzten Exemplare robust zu sein. Innerhalb des Überwachungsradius gab es eine große Artenvielfalt; mehrere Corylus avellana, Tilia cordata und Fraxinus excelsior wurden neben durchschnittlich vier Fraxinus excelsior, vier Ulmus laevis (eine gefährdete Art), drei Viburnum opulus und drei Crataegus monogyna festgestellt. Die Bodenbedeckung auf der gesamten Fläche bestand größtenteils aus Distel-, Brombeer- und Brennesselarten, die typisch für gestörte Böden während der Anpflanzung und Aufforstung in dieser Region sind. Mit dem Heranreifen der Bäume und der Zunahme des Kronendachs dürften diese Arten im Unterholz aufgrund der zunehmenden Beschattung und Konkurrenz zurückgehen.