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Monitoring-Besuch am Pflanzstandort Kleverbergh

Kürzlich fand ein Kontrollbesuch am Pflanzstandort Kleverbergh 2023/2024 in den Niederlanden statt. Der Besuch lieferte wertvolle Erkenntnisse über die Entwicklung der gepflanzten Arten.

Eine der auffälligsten Beobachtungen war das kräftige Wachstum der verschiedenen Beerensträucher, von denen viele bereits Früchte trugen. Die gepflanzten Bäume schienen sich besonders gut an den Rändern der Parzelle zu entwickeln. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass der zentrale Teil des Geländes bewusst mit kleineren Beerensträuchern bepflanzt wurde, die für die dort herrschenden sonnigeren Bedingungen besser geeignet sind.

Die Beerensträucher ließen sich aufgrund der dichten Distel- und Brennnesselvegetation, die an einigen Stellen eine Höhe von bis zu 150 cm erreichte, teilweise nur schwer begutachten. Diese Vegetation kann zwar mit jungen Pflanzen konkurrieren, bietet den heranwachsenden Sträuchern und Bäumen aber auch Schatten und Schutz.

Auf dem gesamten Gelände wurde eine vielfältige Auswahl an gepflanzten Arten beobachtet, darunter die vier Beerenarten, Lonicera xylosteum, Salix Arten, Prunus spinosa, und Viburnum opulus. Zu den positiven Anzeichen zählten das Fehlen von Verbissschäden durch Rehe sowie das Vorkommen von Raupen der Hermelinmotte, von denen bekannt ist, dass sie kaum oder gar keine langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wachstum der Wirtspflanzen haben.

Insgesamt hat sich ein moderater Anteil der gepflanzten Arten erfolgreich etabliert, und der Standort zeigt vielversprechende Anzeichen für eine weitere Entwicklung.